Dog Anxiety - Signs, Causes and Remedies

Angstzustände beim Hund – Anzeichen, Ursachen und Behandlungsmöglichkeiten

ängstlicher Hund

Wie Menschen können auch Hunde Angst empfinden. Sie ist im Allgemeinen ein normales und gesundes Gefühl. Angst ist Teil der normalen Stressreaktion eines Hundes und ermöglicht es ihm, aufmerksam zu sein und zu handeln. Sie tritt kurzzeitig in bestimmten Situationen auf, die er nicht mag, wie zum Beispiel beim Tierarztbesuch, beim Kennenlernen neuer Menschen oder bei Autofahrten. Wenn der Hund jedoch häufig unter Angst und Stress leidet und diese unbehandelt bleiben, kann dies seine körperliche und seelische Gesundheit beeinträchtigen.

Was sind die Anzeichen von Angstzuständen bei Hunden?

Die Anzeichen von Angst bei Hunden können sehr unterschiedlich sein – von subtilen Dingen wie angelegten Ohren bis hin zu offensichtlichen Symptomen wie lautem Bellen. Jeder Hund ist anders, daher äußert sich Angst auch individuell.

  • Verstecken
  • Tempo
  • Keuchen
  • sich selbst lecken oder beißen
  • Schwanz einziehen
  • Ohren zurück
  • Weinen/Jammern
  • Wasserlassen/Stuhlgang
  • Kreisen
  • Verminderter Appetit
  • Aggression/Zerstörerisches Verhalten
  • Übermäßiges Bellen
  • Selbstverletzung

Angstzustände bei Hunden können von leicht bis schwer reichen und sich in verschiedenen stressbedingten Verhaltensweisen äußern. Ängstliche Hunde neigen dazu, im Haus Dinge zu zerstören und können sich bei dem Versuch, zu entkommen, selbst verletzen oder erheblichen Schaden anrichten. Auch Aggression ist eine Folge von Angstzuständen. Diese Aggression kann sich gegen Menschen oder andere Hunde richten und ist oft schwer zu handhaben. Leider sind diese Verhaltensweisen bei ängstlichen Hunden häufig und werden von manchen missverstanden. Sie sind mitunter der Hauptgrund, warum Hunde eingeschläfert oder im Tierheim abgegeben werden. Manche Menschen halten ihren Hund fälschlicherweise für aggressiv, obwohl er in Wirklichkeit nur unter Angstzuständen leidet.

Was verursacht Angstzustände bei Hunden?

Es gibt viele mögliche Ursachen. Auslöser können verschiedene Faktoren sein, wie beispielsweise Probleme in der Sozialisation, traumatische Erlebnisse, Trennungsängste, altersbedingte Gesundheitsprobleme oder sogar genetische Veranlagung.

Die Angst eines Hundes kann auf ein negatives Erlebnis zurückzuführen sein und sich so lange verstärken, bis sie gestoppt und behandelt wird. In manchen Fällen beginnt sie im Welpenalter, wenn ein Welpe in den ersten 3 bis 16 Lebenswochen nicht lernt, mit anderen Hunden und Menschen zu interagieren oder mit verschiedenen Orten und Geräuschen in Kontakt kommt. Dadurch steigt die Wahrscheinlichkeit für Angstzustände.

Trennungsangst ist auch bei Hunden sehr verbreitet. Diese Art von Angst entsteht, wenn sich die Hunde langweilen oder einsam fühlen, oder wenn sie in der Vergangenheit ausgesetzt wurden, Vernachlässigung erfahren haben oder als Welpen nicht gelernt haben, allein zu sein.

Manchmal können Hunde mit einer Grunderkrankung Angstzustände entwickeln. Dies kommt häufig bei älteren Hunden vor. Sollte Ihr Hund plötzlich Anzeichen von Angst zeigen, ist es ratsam, einen Termin bei Ihrem Tierarzt zu vereinbaren, um abzuklären, ob eine Erkrankung die Ursache sein könnte.

Wie behandeln wir Hunde mit Angstzuständen?

Vereinbaren Sie einen Termin mit Ihrem Tierarzt. Er kann die Art der Angstzustände Ihres Hundes, deren mögliche Ursachen und Auslöser feststellen. Außerdem kann er Ihnen bei der Erstellung eines Behandlungsplans helfen. Da Angstzustände durch verschiedene Faktoren verursacht werden, ist die beste Behandlungsmethode folgende:

Vermeidung

Das bedeutet, den Auslöser der Angst zu vermeiden. Wenn Ihr Hund beispielsweise Angst vor Feuerwerk oder lauten Geräuschen hat, stellen Sie sein Bett in eine ruhige Ecke des Hauses, wo er die Geräusche weniger hört. Ein sicherer Rückzugsort kann die Auswirkungen dieser Geräusche verringern. Ein eigener Hundeplatz ist ideal. Er ist vertraut und lädt zum Kuscheln ein. Manche Hundebetten, wie zum Beispiel das orthopädische Hundebett von Dog Friendly Co., verfügen sogar über spezielle Funktionen, die ängstlichen Hunden helfen.

Desensibilisierungstraining und Gegenkonditionierung

- Den Hund langsam an die Auslöser seiner Angst gewöhnen, indem man diese so weit wie möglich minimiert. Gegenkonditionierung hingegen bedeutet, die Reaktion des Hundes auf die Angstauslöser zu verändern.

Medikamente

- Wenn die Angstzustände des Hundes so stark ausgeprägt sind, dass er Medikamente benötigt, werden diese vom Tierarzt zusammen mit einem Verhaltenstraining verschrieben.

Als Hundehalter ist es wichtig, die Anzeichen von Angstzuständen bei Hunden zu erkennen und zu verstehen, dass es viele Ursachen und Auslöser sowie verschiedene Behandlungsmöglichkeiten gibt. Ihrem Hund zu helfen, seine Angst zu überwinden, erfordert viel Engagement und Liebe, aber es lohnt sich, denn Sie tragen zu einem besseren Leben für ihn bei.

Zurück zum Blog