
Wussten Sie, dass Hunde mit uns „sprechen“ können? Nicht so, wie wir es tun, sondern mit ihrem Körper. Sie drücken Gefühle durch Körpersprache aus, und obwohl australische Hundebesitzer ihre Tiere lieben, verstehen wir nicht immer, was sie uns sagen wollen.
Zu verstehen, wie Hunde mit uns kommunizieren, ist wichtig, um die Bindung zwischen Ihnen und Ihrem Hund zu stärken. Obwohl jeder Hund seine eigene Art der Kommunikation hat, nutzen die meisten ähnliche Körperhaltungen und Bewegungen, um ihre Gefühle auszudrücken.
Wenn Sie die Körpersprache Ihres Hundes deuten, denken Sie daran, dass sein ganzer Körper wichtig ist, um seine Botschaft zu vermitteln. Ein wedelnder Schwanz bedeutet beispielsweise nicht immer, dass Ihr Hund aufgeregt ist, besonders wenn sein restlicher Körper angespannt ist. Von den Ohren und dem Gesichtsausdruck bis hin zur Pfotenstellung – alles hilft Ihnen zu verstehen, was Ihr Hund Ihnen sagen möchte.
Ein glücklicher Hund
Es ist diese typische, lockere, wedelnde Haltung – die wir alle kennen und lieben. Die Ohren sind in ihrer natürlichen Position: Spitzohren stehen gerade, während Schlappohren leicht nach vorne hängen. Die Augen strahlen und die Stirn ist faltenfrei.
Das Maul ist entweder geschlossen, ohne Spannung um die Lefzen, oder leicht geöffnet, aber entspannt. Der Schwanz kann sanft schwingen oder in einer schnellen, ausladenden Bewegung wedeln. Insgesamt wirken sie freundlicher und etwas übertrieben, aber nicht aggressiv und fühlen sich in ihrer Umgebung wohl. Trifft dies auf Ihren Hund zu?
Ein Wachhund
Die Signale sind gleichmäßig auf alle vier Pfoten verteilt, und die Hunde befinden sich in einer „Bereitschaftsstellung“, in der sie ihre Umgebung prüfen. Ihre Ohren sind aufgestellt und nach vorne gerichtet; bei Hängeohren ist dies besonders deutlich an der Ohrbasis zu erkennen.
Die Augen sind weit geöffnet und konzentriert, die Stirn entspannt. Das Maul ist geschlossen, ohne Anspannung an Lippen oder Schnauze. Der Schwanz wedelt langsam und aufrecht. Sie werden dies bemerken, wenn sie ein Geräusch draußen hören, wie etwa das Rascheln von Blättern oder das Einfahren eines Autos in die Einfahrt.
Ein gestresster Hund
Der Hund wirkt in der Regel angespannt und langsam. Er geht gedrungen, die Hinterbeine sind angezogen, der Schwanz ist eingezogen oder wedelt langsam und eng. Die Ohren liegen flach am Kopf an, und das Weiße der Augen ist sichtbar.
Im Allgemeinen sollten Sie auf Folgendes achten: Ihr Hund meidet meist Augenkontakt, leckt sich die Lefzen, schüttelt sich, als wäre er nass, oder versucht, sich durch Gähnen zu beruhigen. Dies ist ein wichtiges Warnsignal, denn es bedeutet, dass Ihr Hund gestresst ist.
Es besteht eine hohe Wahrscheinlichkeit, dass Ihr Hund unter Schlafmangel leidet. Ein sicherer und ruhiger Ort mit einem bequemen Bett kann ihm helfen, sich zu entspannen und schneller einzuschlafen. Sollte der Stress nicht durch Schlafmangel verursacht sein, könnte eine andere Ursache vorliegen. Indem wir die Stressfaktoren Ihres Hundes herausfinden, können wir ihn vor solchen Situationen schützen.
Ein aggressiver Hund
Ein aggressiver Hund ist meist zunächst ängstlich oder furchtsam, und wenn diese Gefühle anhalten, führt das schließlich zu Aggression. Die Haltung der Ohren hängt davon ab, was sie ausgelöst hat. Ein ängstlicher Hund legt die Ohren an den Kopf an, während ein selbstbewussterer Hund die Ohren nach vorne oder zur Seite trägt.
Ihre Augen werden auf den Auslöser des Stresses gerichtet sein, und Falten werden sich über ihre Stirn ziehen. Es wird eine Anspannung um den Mund herum herrschen, und die Zähne werden sichtbar sein. Auch die Schwanzbewegungen werden davon abhängen, was sie ausgelöst hat.
Ein ängstlicher Hund zieht die Rute zwischen die Beine, während ein selbstbewusster Hund sie gerade über dem Körper trägt oder kräftig wedelt. Das Fell kann sich an den Schultern bis zum Rutenansatz aufstellen. Dieses Verhalten wird gemeinhin als Nackenhaare bezeichnet. Der Hund befindet sich in einer angespannten, „bereiten“ Haltung und bewegt sich kaum. Haben Sie Ihren Hund schon einmal so beobachtet? Was löst dieses Verhalten aus?
Als Tierhalter sollten Sie die typischen Stresssignale und die Körpersprache Ihres Hundes erkennen können. Ein Hund, der über einen längeren Zeitraum ängstlich oder gestresst ist, neigt dazu, körperlich krank zu werden oder im schlimmsten Fall aufgrund von Schlafmangel aggressiv zu werden.
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